|
Den Anfang starten!
Was? Wer?
Misereor, die bekannte Fastenaktion der deutschen Katholiken, wird in diesem
Jahr in Berlin mit Veranstaltungen der Katholischen Schulen des Erzbistums eröffnet.
Die Grundschulen organisieren Projekttage, die Oberschüler tragen den Auftakt
mit einem Solidaritätsmarsch durch Berlin in die Öffentlichkeit. Das Motto
hierfür lautet "Solidarität geht ...".

Wo? Wann? Wie?
Gemeinsam mit den Schüler der acht katholischen Oberschulen versammeln wir uns
am 2. März gegen 10:00 Uhr am Reichstag. Mit Transparenten ziehen sie gemeinsam
zum August-Bebel-Platz, wo sich Kardinal Sterzinsky anschließt. Die nächste
Station ist das Rote Rathaus. Die Veranstalter hoffen, dass sich hier der
Regierende Bürgermeister oder ein anderes Senatsmitglied in den Zug einreiht.
Der Solidaritätsmarsch führt dann zur Kulturfabrik im Bezirk Prenzlauer Berg
und endet mit kleineren Veranstaltungen gegen 15:00 Uhr. Unterwegs werden die
Teilnehmer mit warmen Getränken versorgt. Man hofft auf einen Sponsor, der
ihnen in der Kulturfabrik auch einen warmen Imbiss zukommen lässt.
Wofür?
Die Fastenaktion 2001 richtet die Aufmerksamkeit auf die Müllmenschen der
philippinischen Hauptstadt Manila im Stadtteil Payatas. Dort verarbeiten und
recyclen sie in Klein- und Kleinstbetrieben die Abfälle der Hauptstadt. Eine
abstoßende, menschenunwürdige Arbeit, die jedoch ein bescheidenes Auskommen
ermöglicht. Zusammen mit anderen Hilfsorganisationen hat Misereor hier
erfolgreiche Entwicklungshilfe geleistet, vor allem auf dem Gebiet Schule und
Bildung. Die Kinder sollen die Chance erhalten, einmal in besseren sozialen Verhältnissen
leben zu können.
Im vergangenen Jahr verschärften
Naturkatastrophen drastisch die Lage der Menschen in Payatas. Taifune brachten
die Müllhalden ins Rutschen. Diese begruben Menschen mit ihren Unterkünften.
Einige Hundert Tote waren zu beklagen. Hilfe ist dringend notwendig!
Konkret
Die Schüler wollen neben dem allgemeinen Aufruf auch einen materiellen Beitrag
erbringen.
Sie suchen Sponsoren im Familien- und
Bekanntenkreis, aber auch in Geschäften und Firmen, die ihnen für jeden
gelaufenen Kilometer einen kleinen oder großen Geldbetrag garantieren und
diesen nach bestätigter Teilnahme durch die Schule auszahlen.
So hoffen wir, eine spürbare Hilfe leisten zu können.
Übrigens
Wir freuen uns, wenn auch Eltern, Großeltern, Freunde und andere ihre Solidarität
bezeugen, indem sie mitgehen.
Informationen
Jochem Krüger (jochem.krueger@ksliebfrauen.de)
oder
Elisabeth Bially (Tel. 0241/442115 - bially@misereor.de)
|